• ASB KV Coburg Land e.V.
    ASB KV Coburg Land e.V.

    Ein starkes Team.

    Werde Teil der Erfolgsgeschichte des ASB Kreisverbands Coburg Land.

Wir helfen hier und jetzt.

Der ASB ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation politisch und konfessionell ungebunden. Wir helfen allen Menschen – unabhängig von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit.

Mit unserer Hilfe ermöglichen wir den Menschen, ein größtmögliches Maß ihrer Selbstständigkeit zu entfalten und zu wahren. Wir helfen schnell und ohne Umwege allen, die unsere Unterstützung benötigen.

Wir bieten Dienste an, welche sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Zum Beispiel in der stationären Altenhilfe, der ambulanten Pflege, in der Ersten Hilfe Ausbildung, mit unseren Fahrdiensten, der Mobilen Küche oder aber dem Hausnotruf. 

Auch wer sich freiwillig engagieren möchte, findet beim ASB eine passende Möglichkeit, aktiv zu werden. Von Arbeiter-Samariter-Jugend bis Wünschewagen haben wir verschiedene Tätigkeitsfelder im Angebot.

Zusammenarbeit, Beteiligungen:

  • Bezirk Oberfranken
  • Familienzentrum Neustadt bei Coburg
  • Heimleiter- und PDL-Treffen
  • Hospizverein Coburg
  • MORO (Modellvorhaben der Raumordnung) Landkreis Coburg
  • Pflegestützpunkt in Coburg
  • Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft
  • Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) Stadt und Landkreis Coburg
  • Qualitätszirkel Breitenausbildung
  • uvm.

Organigramm

strategische Ausrichtung

Ehrenamtlicher Vorstand

Der ehrenamtliche Vorstand gibt die strategische Richtung unseres Vereins vor. In regelmäßigen Vorstandssitzungen werden Anträge des Geschäftsführers besprochen und Beschlüsse nach dem Mehrheitsprinzip gefasst.


Wachsame Berater

Kontrollkommission

Die Kontrollkommission prüft regelmäßig die Finanzen und berät den Vorstand bei Entscheidungen.


Umsetzung

Geschäftsführer

Der Geschäftsführer setzt Beschlüsse um und hat die Personal- und Finanzplanung inne. Außerdem ist er den Einrichtungsleitungen weisungsbefugt.


Dienstleistung im Vordergrund

Gliederung in Einrichtungen

Alle Dienstleistungen unseres Vereins werden in Einrichtungen gegliedert. Jede Einrichtung hat eine Einrichtungsleitung. Diese ist für das eigene Budget, das Personal, Qualitätsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit usw. verantwortlich und gegenüber Mitarbeitern weisungsbefugt.

In der Regel sind diese Personen die ersten Ansprechpartner für Interessierte und Kunden.

Transparenz

Auf einen Blick

Mit unserem Organigramm möchten wir Ihnen zeigen, wie unser Verband intern strukturiert ist.

Organigramm pdf

 

Vorstand & Kontrollkommission

Elke Protzmann

Vorsitzende

Friedrich Übelhack

Mitglied des Vorstandes

Renate Gretzbach

Mitglied des Vorstandes

Gabriele Schreier

Mitglied des Vorstandes

Armin Münzenberger

Mitglied des Vorstandes

Lutz Wachsmuth

Kontrollkommission

Michael Keilich

Kontrollkommission

Lutz Jacob

Kontrollkommission

Unser Leitbild

Folgende Prinzipien sind die Eckpfeiler unseres Engagements und Handelns:

  • Der Mensch steht im Mittelpunkt unserer Arbeit.
  • Wir helfen aus Überzeugung.
  • Höchste Qualität ist unser Ziel.
  • Wir achten jeden Menschen gleich.
  • Unabhängigkeit ist unsere Stärke.
  • Verantwortungsvolles kompetentes Handeln ist für uns selbstverständlich.
  • Vertrauen ist die Basis unserer täglichen Arbeit.
  • Wir freuen uns wenn Sie zufrieden sind.

Geschäftsführung & Verwaltung

Rainer Schreier

Geschäftsführer

Tel.: 09568 / 929-205
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Ivonne Leipold

stellv. Geschäftsführerin

Tel.: 09568 / 929-206
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Jürgen Wachsmann

Personalwesen

Tel.: 09568 / 929-202
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Ina Peter

Buchhaltung

Tel.: 09568 / 929-203

Heide Weyh

Buchhaltung

Tel.: 09568 / 929-203

Volker Schmidt

Kommunikationstechnologie & Administrator

Tel.: 09568 / 929-0
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Frank Müller

Administrator

Tel.: 09568 / 929-0
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Zahlen & Fakten

Stand 2019

Allgemein

  • Mitgliederstand 2019: 2586
  • ehrenamtliche Mitarbeiter: 100, davon 39 männlich und 61 weiblich
  • hauptamtliche Mitarbeiter: 157, davon 43 männlich und 114 weiblich
  • Freiwilliges Soziales Jahr / Bundesfreiwilligendienst: 7
  • Auszubildende: 6 als Altenpfleger/-in

Professionelle/ hauptamtlich geführte Leistungen

Ambulante Pflege
  • rund 120 Hausnotrufteilnehmer
  • ca. 90 Menschen werden von der häuslichen Pflege täglich versorgt
Hausgemeinschaft "Anna von Henneberg"
  • 60 Pflegeplätze aufgeteilt auf fünf Wohngruppen
Pflegeheim Neustadt
  • 27 Pflegeplätze
Behindertenfahrdienst individuell und Linie
  • mehr als 35.600 Beförderungen
  • mehr als 265.000 Fahrkilometer
Mobile Küche
  • täglich durchschnittlich 25 Kunden

Ehrenamtliche Leistungen

Breitenausbildung
  • 59 Erste Hilfe Ausbildungen mit verschiedenen Schwerpunkten
  • insgesamt wurden 789 Teilnehmer geschult
Seniorenbeirat
  • ständige Vertretung durch die Samariterin Ursula Hutterer
Kriseninterventionsteam
  • 7 Einsatzkräfte
  • 48 Tage Bereitschaftszeiten im Rahmen der PSNV Coburg Stadt und Land
Rettungshundestaffel
  • 14 Aktive mit 17 Hunden
  • 4 geprüfte einsatzfähige Teams
  • 20 Einsätze
  • über 2000 ehrenamtlich geleistete Stunden
Arbeiter-Samariter-Jugend
  • Durchschnittlich 12 Kinder nehmen regelmäßig an den Gruppenstunden teil
  • eine Jugendgruppe in Haarbrücken
Hallo Nachbarn
  • 12 freiwillig aktive Mitglieder
  • monatliche Sprechstunde im Stadtteilbüro Haarbrücken
Schulsanitätsdienst

Schulsanitätsdienst am Arnold- Gymnasium und an der Realschule Neustadt

Besuchshundedienst
  • 22 Besuchshundeteams
  • regelmäßige Besuche in unserem Pflegeheim in Neustadt und unserer Hausgemeinschaft "Anna von Henneberg" in Sonnefeld
  • regelmäige Besuche in externen Einrichtungen (u.a. Neustadt, Bad Rodach, Coburg)

Geschichte des Vereins

Arbeiter-Samariter- Kolonne Neustadt 1926

Als sich am 6. Juli 1926 acht Bürger in der Sporthalle in Neustadt trafen, gelobte – laut Sitzungsprotokoll – „dieses kleine Häuflein“, sich „nun tatkräftig und mit allen Mitteln dem wohltätigen Zweck zur Verfügung zu stellen“. Die Arbeiter-Samariter- Kolonne Neustadt war geboren. Die Stadt Neustadt überließ den Samaritern damals die Kinderspeisehalle in der Heubischer Straße („Quäkerhalle“) für die Dauer von fünf Monaten unentgeltlich. So konnte bereits am 21. September mit dem ersten Kurs begonnen und 26 Teilnehmer in Erster Hilfe ausgebildet werden.

 

 

Die Ausrüstung

Die Ausrüstung der Kolonne war vorbildlich. Das Gründungsmitglied Ernst Büttner erinnert sich: „Wir hatten damals einen großen Verbandskasten, zwei Sanitätstaschen, zwei Tragen und eine fahrbare Trage. Außerdem hatten wir ein Zelt.“ Die Ausrüstung wurde in einem Depot in der Ketschenbacher Straße verwahrt und einsatzbereit gehalten. Krankentransporte waren unentgeltlich. Die Spenden flossen in die Vereinskasse. Der Verletzte wurde damals noch mit einer gummibereiften Fahrtrage („Gummiwagola“) transportiert, und wenn es schnell gehen musste, rannte ein Samariter voran und machte fahnenschwingend den Weg frei.

Auch wenn die Angebote kostenlos waren, unterstützten die Samariter neben dem ideellen Einsatz ihre Kolonne auch finanziell: so wurde der Monatsbeitrag auf 50 Pfennig festgelegt, wobei weibliche Mitglieder nur 30 Pfennig zahlen mussten.

Die Neustadter Samariter betreuten schon damals überregionale Veranstaltungen, so zum Beispiel die Arbeiterolympiade 1929 in Nürnberg. Doch auch die gesellschaftlichen Aspekte eines Vereins kamen nicht zu kurz: So veranstaltete man am Totensonntag 1931 einen Theaterabend (Schauspiel in vier Akten: „Mag auch die Liebe weinen“), dessen Reinerlös sie dem Städtischen Winterhilfswerk spendeten.

Verbot des ASB 1933

Nach der Machtübernahme Hitlers im Jahr 1933 wurde der Arbeiter-Samariter-Bund verboten. All der Idealismus und die Einsatzbereitschaft wurden ausgelöscht, das Material beschlagnahmt. Die Kolonne Neustadt hörte auf zu existieren.

Die Neugründung 1968

Am 4. Mai 1968 fanden sich zwölf Männer und Frauen in der Neustadter Gaststätte Jägersruh zusammen, um ein Erfolgsmodell wiederzubeleben: Sie gründeten die örtliche Arbeiter-Samariter-Kolonne neu. Von der Kolonne Lauf erhielt man einen – zwar betagten, aber funktionsfähigen – Krankenwagen als Gründungsgeschenk.

Den ersten Stützpunkt hatte die Kolonne in der Martin-Luther-Straße 15. Hinzu kam eine Garage in der Coburger Straße, in der das Material eingelagert wurde. Den Schriftverkehr und die Verwaltung regelten die Führungskräfte von zuhause aus.

Weder das „kleine Häuflein“ wackerer Gründungsväter von 1926, noch die zwölf „Wiederbelebungs-Helden“ von 1968 hätten sich wohl träumen lassen, was einmal aus ihrem Arbeiter-Samariter-Bund werden sollte.

Heute wird der ASB-Kreisverband Coburg Land e. V. von über 2.500 Mitgliedern unterstützt. Der Verband beschäftigt über 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wächst in vielen Bereichen und ist aus der Region nicht mehr wegzudenken.

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